Mittwoch, 26. Mai 2010

Liebe von fern

Ich glaube, ich habe heute ein Kompliment bekommen, dessen sich die Komplimentmacherin gar nicht so sehr bewusst ist. Miss Carrie hat heute mein Blog geherzt und mich was genannt, das ich hier kaum hinschreiben kann, ohne rotzuwerden, deswegen lest es bitte selbst. Das ist moderne Liebe von fern.
Und dann habe ich heute ein Paket bekommen. Liebe aus der Ferne, aber ganz anders als Webzwonull. Abgeschickt wurde es von meiner besten Freundin, die schon seit vielzulang in einem vielzukleinen Dorf in Hinterindien wohnt, wo es vielzuwenig Kontakt zur Außenwelt gibt und ich sie vielzusehr vermissen muss. Das Paket ist voll von mysteriösen Aufklebern und von Hand in Leinenstoff eingenäht:

Das ist schon mal verdammt aufregend und generell sehr exotisch. Dann öffne ich das Paket vorsichtig an den Nähten entlang mit einer Schere, und mir lacht von einem Schuhkartondeckel ein vitaler Mann entgegen.

Und als ich diesen dynamischen Schuhkarton dann aufklappe, finde ich ganz viele Schätze. Die Schätze riechen komisch und sind voll von indischem Staub und auch ein bisschen zerdrückt, aber wahnsinnig wunderbar. Und nur beste Freundinnen können wissen, dass indische Bücher einfach vieltausendfach besser sind, wenn sie nicht aus Bad Hersfeld kommen, sondern auch tatsächlich aus Indien.

DANKE.