Goto:Bloomsbury
Annes Befehl lautete: "You need to go to the British Museum, and then decide that the museum bores you and you prefer spending the day walking through Bloomsbury. Bonus point if you sit on a bench and read a novel by Virginia Woolf."
Darauf wäre ich selbst wahrscheinlich nicht gekommen, aber umso besser. Von Brixton bis Tottenham Court Road gönnte ich mir die Tube und ging dann zu Fuß zum British Museum. Eigentlich hätte ich es mir ja denken können, aber es hat mich trotzdem umgehauen, wie gigantisch und erhaben das Gebäude ist.

Da ich ja nicht viel Zeit dort verbringen durfte, entschied ich mich relativ zufällig für einen der dutzende Ausstellungsbereiche. Meine Wahl fiel auf das antike Mexiko, wo ich diesem attraktiven jungen Mann begegnete.

Ein mit Türkisen besetzter menschlicher Schädel. Man kann den Azteken einen gewissen Sinn für Humor nicht absprechen.
Eigentlich hätte ich ja zu diesem Zeitpunkt schon gelangweilt sein müssen, aber ich stellte fest, dass ich meine alte Schwärmerei für Ägypten immer noch nicht überwunden hatte und stattete den Mumien noch einen kurzen Besuch ab. Danach war es aber auch wirklich gut.
Die Häuser in Bloomsbury sehen aus wie in gewissen romantischen Komödien mit breitmäuligen Hollywood-Darstellerinnen.

Bei einem Straßenhändler kaufte ich mir einen Jumbo-Hotdog, natürlich überteuert, aber wie hätte ich an diesen Zwiebeln vorbeigehen sollen?

Mein Würstchen verspeiste ich auf einer Bank am Bloomsbury Square. Dort las ich dann auch die letzten Seiten meines Buchs zu Ende. Es war allerdings von Jonathan Lethem, nicht von Virginia Woolf. Ich hoffe, dass ich den Bonuspunkt trotzdem bekomme.

Und weil es ganz in der Nähe lag, bin ich auf Eigeninitiative dann noch ins Cartoonmuseum gegangen, wo ein Original von Charles M. Schulz hängt. Ich bin Woodstock näher gekommen als je zuvor.

Das war mein erster ausgeführter Befehl. Morgen folgt der zweite.
Darauf wäre ich selbst wahrscheinlich nicht gekommen, aber umso besser. Von Brixton bis Tottenham Court Road gönnte ich mir die Tube und ging dann zu Fuß zum British Museum. Eigentlich hätte ich es mir ja denken können, aber es hat mich trotzdem umgehauen, wie gigantisch und erhaben das Gebäude ist.
Da ich ja nicht viel Zeit dort verbringen durfte, entschied ich mich relativ zufällig für einen der dutzende Ausstellungsbereiche. Meine Wahl fiel auf das antike Mexiko, wo ich diesem attraktiven jungen Mann begegnete.
Ein mit Türkisen besetzter menschlicher Schädel. Man kann den Azteken einen gewissen Sinn für Humor nicht absprechen.
Eigentlich hätte ich ja zu diesem Zeitpunkt schon gelangweilt sein müssen, aber ich stellte fest, dass ich meine alte Schwärmerei für Ägypten immer noch nicht überwunden hatte und stattete den Mumien noch einen kurzen Besuch ab. Danach war es aber auch wirklich gut.
Die Häuser in Bloomsbury sehen aus wie in gewissen romantischen Komödien mit breitmäuligen Hollywood-Darstellerinnen.
Bei einem Straßenhändler kaufte ich mir einen Jumbo-Hotdog, natürlich überteuert, aber wie hätte ich an diesen Zwiebeln vorbeigehen sollen?
Mein Würstchen verspeiste ich auf einer Bank am Bloomsbury Square. Dort las ich dann auch die letzten Seiten meines Buchs zu Ende. Es war allerdings von Jonathan Lethem, nicht von Virginia Woolf. Ich hoffe, dass ich den Bonuspunkt trotzdem bekomme.
Und weil es ganz in der Nähe lag, bin ich auf Eigeninitiative dann noch ins Cartoonmuseum gegangen, wo ein Original von Charles M. Schulz hängt. Ich bin Woodstock näher gekommen als je zuvor.
Das war mein erster ausgeführter Befehl. Morgen folgt der zweite.
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