Mittwoch, 25. Juni 2008

Glastonbury eminus

Dass ich Festivals nicht besonders mag, hatte ich vielleicht schon mal dezent anklingen lassen. Nicht der Musik wegen. Es ist bloß einfach so, dass mir das ganze Konzept des massenhaften schmuddeligen Draußenwohnens gegen den Strich geht. Präzise in Worte gefasst hat das Tony Naylor vom Guardian:
"Our grandparents fought wars, formed unions, scrimped and saved in order that we might have indoor toilets, running water and nightclubs with cloakrooms and crystal clear Funktion One soundsystems. And what do we do? We go to Glastonbury and live like 18th century peasants."
Sehr guter Artikel. Und zuvorkommenderweise gibt's dann auch einige Glastonbury-Tracks kostenlos zum Runterladen. Metronomy fantastisch wie immer, Neon Neon hört sich gut an und The Shortwave Set klingen auch vielversprechend.

1 Kommentare:

Franzi (O.) hat gesagt…

Du hast eine Abneigung gegen siffige Festivals?? Tse.
Zeltaufbauen im Sommersturm, durchgeweichte Schuhe und Klamotten vom ersten Tag an, katastrophale sanitäre Anlagen ("Los, jetzt schnell hin!" nachdem man den stinkenden Klo-Entleerungswagen über den Campingplatz fahren sieht), bitterkalte Nächte und natürlich überall betrunkene, anwidernde Gestalten mit Dosenbier in der Hand, die mit rohen Steaks Weitwurf- und Wer-kann-am-besten-Fangen?-Wettbewerbe veranstalten... .

Die Bands machen es doch wieder wett, und im Grunde ist es ein riesen Spaß. Aber 18th Century trifft es erschreckend genau ;)

Viele Grüße!